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Einem rauchfreien Europa entgegen mit der HELP-Kampagne
31/05/2007
Hintergrund

Die Europäische Union hat den Kampf gegen das Rauchen zu einer der Top-Prioritäten in der Gesundheitspolitik gemacht. Tabakbedingte Krankheiten sind die zweithäufigste vermeidbare Todesursache weltweit (ungefähr 5 Millionen Tote jedes Jahr) und die häufigste in Europa: Jährlich sterben über 650.000 EU-Bürger daran – jeder 7. Todesfall ist tabakbedingt.

Die Kampagne „Help – Für ein Leben ohne Tabak“



Am 1. März 2005 startete die Europäische Kommission in den damals 25 Mitgliedsländern eine riesige PR-Kampage, die die Tabakvorbeugung und Rauchentwöhnung zum Ziel hatte. Heute ist die in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten angewandte Kampagne der Europäischen Kommission „HELP – Für ein Leben ohne Tabak“ die weltweit größte öffentliche Gesundheitsinitiative – die an das Bewusstsein der Menschen appelliert – die jemals auf die Beine gestellt wurde. Hautzielgruppe der Kampagne sind vor allem junge Menschen (zwischen 15 und 25 Jahren). Die Kampagne spricht die 3 wichtigsten Anliegen im Kampf gegen Tabak an: Vorbeugung, Aufhören und die Gefahren des Passivrauchens. Dies geschieht durch ein integriertes Verbreitungsprogramm: Fernseh- und Internetkampagnen, Pressemitteilungen, PR-Veranstaltungen und eine Internetseite, übersetzt in 22 Sprachen.

Die allgemeine Devise der Kampagne ist, „Hilfe und Unterstützung“ zu leisten. Das „Help“-Programm hat zum Ziel, Hilfe anzubieten, um dem Tabak zu widerstehen, den Gruppenzwang zu bekämpfen und das Passivrauchen anzugehen.

Nach 2 Jahren erzielte Erfolge

172 Millionen Europäer und Europäerinnen können sich daran erinnern, die TV-Werbespots von Help gesehen zu haben.



Große Zustimmung der TV-Kampagne, insbesondere bei jungen Leuten unter 25: 83%.

2,9 Millionen Internetnutzer informierten sich auf den Help-Seiten.

Europaweit gab es 300 nationale Veranstaltungen, auf denen es 100.000 Bürgern möglich war, ihren tabakbedingten Kohlenmonoxidanteil messen zu lassen.


Man berichtete über 3.900 Mal in Presse, Rundfunk, Fernsehen und online über die Kampagne.
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