Beim Infarkt handelt es sich um eine Schädigung des Gewebes mit Zellnekrose aufgrund von Durchblutungsstörungen. Als Infarkt definiert man das plötzliche und massive Absterben von Zellen eines Organs, das aufgrund von Durchblutungsstörungen ungenügend mit Sauerstoff versorgt wird. Der Infarkt des Herzmuskels ist die am häufigsten, insbesondere bei Rauchern auftretende Form, die in einer Herzschädigung aufgrund des Verschlusses einer Kranzarterie besteht. Ein Infarkt kann auch das Gehirn, den Dünndarm oder die Lunge betreffen.
Die häufigste Ursache für einen Infarkt ist das Atherom, eine Erkrankung der Arterien, bei der sich Lipidplättchen bilden, die, wenn sie sich lösen, ein Blutgerinnsel erzeugen und das Blutgefäß verstopfen können. Rauchen ist eine der Hauptursachen für das Auftreten und die Verschlimmerung eines Atheroms, das zum Infarkt führen und den Tod des Rauchers zur Folge haben kann.
Das europäische Programm HELP gegen den Tabakmissbrauch liefert Ihnen zahlreiche Informationen und bietet Ihnen Unterstützung, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten.
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