Krebs ist die Bezeichnung für alle so genannten malignen Tumore, die sich schnell ausbreiten und die Tendenz haben, in verschiedene Teile des Körpers zu streuen.
Ob Mann oder Frau, ob alt oder jung, Krebs kann jeden treffen. Generell ist Krebs eine Krankheit, die sich in der massiven Verbreitung von Zellen in normalem Körpergewebe äußert. Diese Zellen entstammen dem gleichen krebserzeugenden Zellklon, der die Eigenschaft hat, sich unbegrenzt zu teilen und Metastasen zu bilden.
Somit ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für jegliche Krankheit, bei der sich bestimmte Zellen des menschlichen Körpers auf unkontrollierte Weise teilen. Die aus diesem Vorgang entstandenen neuen Zellen können einen bösartigen Tumor oder ein Neoplasma bilden oder sich im gesamten Körper ausbreiten. Man unterscheidet mehrere Formen von Krebs: Brust-, Dickdarm-, Gebärmutter-, Haut-, Prostatakrebs, etc.
Zahlreiche Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung; sie werden karzinogen oder krebserzeugend genannt. Sie können genetisch, d.h. erblich bedingt sein, oder aufgrund von Umweltverschmutzung, Ernährungsgewohnheiten, Strahlung (insbesondere Sonneneinstrahlung) oder Infektionen mit bestimmten Keimen auftreten.
Rauchen ist ein bedeutender Risikofaktor bei bestimmten Krebsarten (Lunge, Mund, Kehlkopf, Rachen, Niere, Gebärmutterhals, Darm, etc.)
Es ist heute erwiesen, dass Rauchen die Hauptursache für Lungenkrebs (85 % der Fälle) sowie eine der Hauptursachen für Rachenkrebs ist. Das Risiko steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Rauchen, insbesondere mit dem krebserzeugenden Nikotin und seinen Zusätzen und ist unabhängig von der Art des Tabakkonsums (Zigarette, Zigarre oder Pfeife).
Das europäische Programm HELP gegen den Tabakmissbrauch liefert Ihnen zahlreiche Informationen und bietet Ihnen Unterstützung, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten.
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