Demnach ist der Anteil der 12- bis 17-jährigen Raucher von 28 Prozent im Jahr 2001 über 20 Prozent im Jahr 2005 auf 18 Prozent zurückgegangen. In keiner der seit 1979 regelmäßig durchgeführten Befragungen der BZgA bei Jugendlichen konnte ein so niedriger Wert im Zigarettenkonsum festgestellt werden. Die positive Entwicklung ist bei den weiblichen und männlichen Jugendlichen gleichermaßen nachzuweisen.
Die BZgA wertet die aktuellen Zahlen als Erfolg für ihren Kampf gegen das Rauchen. "Ein besonderer Schwerpunkt der rauchfrei-Jugendkampagne der BZgA liegt in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott. "Die Kampagne setzt darauf, gerade diese Altersgruppe von den Vorteilen des Nichtrauchens zu überzeugen, so dass sie am besten gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen, und rauchenden Jugendlichen Ausstiegshilfen anzubieten. Diese Strategie erweist sich nach den neuesten Untersuchungsergebnissen als besonders erfolgreich."
Trotz der positiven Entwicklung beim Zigarettenkonsum Jugendlicher müssen die Anstrengungen in der Tabakprävention weiter fortgesetzt werden. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass erstmalig seitens der BZgA repräsentative Daten zum Wasserpfeifenkonsum Jugendlicher vorliegen. Danach geben 14 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren an, im letzten Monat Wasserpfeife geraucht zu haben. Der Anteil derer, die etwa einmal pro Woche Wasserpfeife rauchen, liegt bei 4 Prozent. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Jugendlichen selbst die gesundheitlichen Risiken des Wasserpfeifenrauchens unterschätzen. Dabei ist im Rauch von Wasserpfeifen der Nikotingehalt zum Teil höher als im Zigarettenrauch und der Rauchvorgang zieht sich bis zu einer Stunde hin.
Quelle : http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/... |