A. Carr gibt einen früheren Zigarettenkonsum von bis zu 100 Stück täglich an. Die Wende zu einem glücklicheren Leben war seine Selbstbefreiung von der Nikotinsucht. Seit 1983 verbreitete er seine Methode weltweit erfolgreich in Seminaren und Büchern, die Bestseller wurden. Jetzt hat er 4 Kinder und 11 Enkel und mit 73 Jahren ein Alter erreicht, das ohne Rauchstopp kaum möglich gewesen wäre. Seinen Lungenkrebs führt er auf das Passivrauchen zurück, weil er viele Jahre in verrauchten Seminarräumen verbrachte, ist aber trotzdem stolz und glücklich, so vielen Rauchern beim Aufhören geholfen zu haben. Seine Erkrankung ist zwar noch überwiegend auf die Zeit zurückzuführen, in der er selber rauchte, weil sich das Lungenkrebsrisiko leider erst Jahrzehnte nach dem Aufhören normalisiert. Sie ist aber kein Beweis für die Unwirksamkeit seiner Methode: Aufhören verhindert zahlreiche andere Erkrankungen (z.B. des Herzens) viel rascher, verlängert die Lebenszeit in Gesundheit und verschiebt Krankheitsmanifestationen ins höhere Alter. Und wie lässt sich auch der Raucherkrebs verhindern? Indem man schon früher zu rauchen aufhört. Noch sicherer ist, gar nicht damit zu beginnen, denn es ist viel leichter, nicht mit dem Rauchen anzufangen, als es sich später wieder abzugewöhnen.
Quelle: Dr Manfred Neuberger, Institut für Umwelthygiene der Med.Universität Wien, www.aerzteinitiative.at |